Anlässlich der feministischen Kampftage, hat das femKollektiv Dortmund am 6. März 2021 eine Kundgebung zum Thema „Corona&Care“ organisiert, mit vielen unterschiedlichen Perspektiven und Redner:innen:
Mila aus Köln (Auszubildende Kranken- und Gesundheitspflegerin) Nadir Teko Jin (kurdische Frauenbewegung) Lou Violenzia L. von Fridays for Future Anna Seebrücke Dortmund Revolution Dortmund Femnistische Aktivistin aus Dortmund
We are so excited to be back after a while! In our second episode, you will hear about what we have been up to in the meawhile as well as Nadia’s story of getting pregnant, fleeing to another country and having to make hard choices!
We are a group of migrant and refugee mothers (parents) based in NRW, who have organized ourselves around the notion of storytelling as empowerment. We have each long searched to see whether and where our experience is being represented in the media. Sadly, we ended up not satisfied with the stereotypical images of black and brown women in need of saving. As BPoC women* and as mothers, we need to be visible, we need to be represented. It is about time our surroundings viewed us as we actually are. This aspiration gave rise to the idea of Mom’s Mic radio. This English speaking radio program is a platform, where we tell our stories and exchange ideas. We discuss a range of issues from our journeys, to our daily lives, the racism affecting our children and us, our concerns, and worries. We also talk about childbearing, postpartum, and parenting experience including the interactions with the care and education system.
Am 11.2. 2021 veranstaltete das Dortmunder Bündnis „Öffnet die Hotels“ eine Spontan-Kundgebung mit etwa 50-70 Teilnehmer:innen vor den Westfalenhallen, wo die Ratssitzung stattfand.
Das Bündnis fordert umfangreiche städtische Maßnahmen, die trotz Abstandsgeboten und dadurch verminderten Kapazitäten in Notunterkünften, niemanden zurücklassen. Es wurden zusätzliche Räumlichkeiten für Übernachtungen und den Aufenthalt tagsüber sowie die Öffnung von Hotels als infektionspräventionsgerechte Unterbringung gefordert.
Gamze Kubaşık ist die Tochter von Mehmet Kubaşık, der am 4.4.2006 vom rechtsterroristischen NSU hier in Dortmund ermordet wurde. Sie spricht u.a. über den Tag der Selbstenttarnung, die Hoffnung auf den Münchener Prozess und die Forderung nach Aufklärung.
Ein Gespräch vom Nachmittagsmagazin für Subversive Unternehmungen vom FSK Hamburg mit Radio Nordpol zur Selbstsorge nicht nur in Pandemiezeiten, Selbstorganisierung und Sichtbarwerdung der gesellschaftlichen Verhältnisse unter Corona Bedingungen. Bezugnehmend auf die Act Up Bewegung zur AIDS Epedemie und aufbauend auf die Radio Nordpol Sendung vom 5. April 2020.
Am 29.01.2021 fand auf Initiative der DKP eine breite linke Bündniskundgebung gegen die Bewaffnung der Dortmunder Polizei mit Tasern statt. In vielen Redebeiträgen, die wir die kommenden Tage auf Radio Nordpol Online stellen werden, wurde die fortschreitende Aufrüstung der Polizei kritisiert und die allgemeine Tendenz einer immer schärferen Law & Order Politik hinterfragt. In ersten kurzen Ausschnitten hört ihr Ulrich Sander von der VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) zur Problematik der Taser, einen Bericht einer Betroffenen von Polizeigewalt aus der Dortmunder Nordstadt, einen Redebeitrag der Initiative gegen Kameraüberwachung und einen Aufruf von der Deutschen Friedensgesellschaft NRW gemeinsam Proteste gegen das geplante Versammlungsgesetz in NRW zu organisieren.
Hintergründe zum geplanten Versammlungsgesetz gibt es beim Anwalt Jasper Prigge.
Im Interview mit Radio Nordpol erläutert Sebastian Schuller, einer der Sprecher:innen von ZeroCovid, die zentralen Forderungen und Ziele der Kampagne.Im Gespräch über die strategischen wie tagesaktuellen Fragen werden Einwände und Kritik von konservativer, liberaler bis linksradikaler Provenienz an ZeroCovid thematisiert und der Frage nachgegangen, welche Position sollte eine gesellschaftliche Linke in der Pandemie ergreifen. Weitere Informationen zu Kampagne findet ihr unter:
Gamze Kubaşık ist die Tochter von Mehmet Kubaşık, der am 4.4.2006 vom rechtsterroristischen NSU hier in Dortmund ermordet wurde. Sie spricht u.a. über ihren Vater, die Beziehung zu Dortmund und die erste Zeit nach dem Mord an ihrem Vater.
Zum Durchbruch der Pandemie im März 2020 stellte sich die Frage: Was kann eine radikale linke Politik sein, die ihrer üblichen Orte, ihrer üblichen Rituale, ihrer üblichen Poltikstile von einem Tag auf den anderen durch einen „Lockdown“ verlustig geht?
Jede neue Situation birgt das Moment und die Notwendigkeit einer Selbstvergewisserung alter Praxen als auch eine Anpassung an einen neuen Playground. In unseren Selbstverständnissen haben wir versucht, uns selbst und unser Tun in Hinsicht auf den allgemeinen gesellschaftliche Neuzustand zu definieren. Zu Beginn hielten wir fast täglich Redaktionskonferenzen ab; ein Wust an Produktionen entstand, die wir kaum bewältigen konnten, denn die redaktionelle Bearbeitung benötigte ebenso viel Zeit wie die das Aushandeln von Praktiken der Radio-Produktion im Kollektiv.
Den Jahreswechsel 2020 nahmen wir zum Anlass für diesen kommentierten Cut-Up aus den – mittlerweile 145 – Beiträgen der ersten zehn Monate Radio Nordpol.
Hoodies, T-Shirts und Beutel fair produziert und bedruckt mit Motiven von Künstler*innen und politischen Projekten : „Prints of the People“ ist ein kollektives Projekt aus Dortmund mit dem Anspruch, ein solidarisches und faires Unternehmen aufzubauen, das allen Beteiligten die Möglichkeit geben soll, sich weniger den Zwängen kapitalistischer Produktions- und Verwertungsverhältnisse aussetzen zu müssen.
William (African Community Dortmund) und Lukas (Feinwasser) stellen das Projekt im Gespräch mit Radio Nordpol vor.