XOXO – Kü$$chen & Blowjobs No.4 14/07/2020

von Nicole, Lou, Sippurim, Kris

In der vierten und fünften Folge von XOXO ist Sippurim zu Gast, die uns spannende Fragen mitgebracht hat.

Im vierten Teil diskutieren wir zunächst Privilegien und was sie für uns, besonders in Relation zur Sexarbeit, bedeuten. Außerdem besprechen wir den Begriff Klasse. Stimmt das Bild über uns als junge weiße Feministinnen aus der Mittelschicht, die freiwillig der Sexarbeit nachgehen mit der Realität überein? Warum können unsere Privilegien zu einer falschen Diskursverschiebung führen? Wie funktioniert eigentlich die Plattform über die wir arbeiten? Was bedeutet Solidarisierung im Kontext von Sexarbeit und wie kann man sich mit Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen solidarisieren? 

Musik: Phantom Muzik – VROOM!
https://fantommuzik.beatstars.com

Kontakt:
xoxo-podcast@riseup.net
Twitter: @hurenpodcast

Bisher in der Reihe erschienen.
– Episode 1: Sexarbeit & Corona
– Episode 2: Prostituionsgegner*innen und Abolitionismus
– Episode 3: Entstigmatisierung, Sexkaufverbotsdebatte im Bundestag, Hörer*innenfragen

Interview mit Kollektiv “Làbas” aus Bologna 08/07/2020

Im Interview mit Chloe, einer Genossin des Kollektivs “Làbas” aus Bologna in Italien, die stellvertretend für das ganze Kollektiv vor einigen Wochen mit uns sprach, wird die vielfältige politische Arbeit in Bologna, die Linke im Allgemeinen und der Umgang mit der Corona-Pandemie thematisiert. Aber auch Kämpfe, wie etwa die Seenotrettung, Kämpfe um das Recht auf Migration und Wohnraum, sowie Umwelt- und Klimaproteste, kommen zur Sprache und stellen spannende Anknüpfungspunkte dar.


Näheres findet ihr unter https://labasbo.org/ (auf italienisch)

Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt – Kolumne #3 08/07/2020

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von SissiFM

Am 25.05.2020 wurde George Floyd durch weiße Polizisten in Minneapolis getötet. Dies löste weltweite Proteste aus und brachte eine Debatte über rassistische Polizeigewalt in den USA in die Medien. Rassistische Polizeigewalt gibt es aber nicht nur in den USA, sondern sie ist auch in Deutschland alltäglich.

Diese andauernde Kolumne der „Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt“ (KOP) verleiht Betroffenen einen Stimme: Sie lässt so ein konkretes Bild alltäglicher rassistischer Erfahrungen entstehen. Die KOP versucht auf verschiedenen Ebenen institutionellem Rassismus entgegenzutreten und damit den rassistischen Normalzustand zu durchbrechen.
Die Beiträge werden bisher von Radio F* gesendet. Wir starten nun mit der Reihe bei Radio Nordpol und veröffentlichen wöchentlich eine Episode.

https://kop-berlin.de/

https://sissifm-radio-f.tumblr.com/

Letzte Kolumne hier: https://radio.nrdpl.org/2020/06/30/kampagne-fuer-opfer-rassistischer-polizeigewalt-kolumne-2/

Das Schweinesystem – Interview zur Situation in der Fleischindustrie 08/07/2020

Bei dem Marktführer für Fleischwaren „Tönnies“ hat ein massenhafter Ausbruch von Corona-Infektionen stattgefunden. Die Gruppe „Jour Fixe – Gewerkschaftslinke Hamburg“ hat das Buch „ Das Schweinesystem“ herausgegeben. Es gestattet tiefere Einblicke in die Welt der deutschen Großschlachtereien. Hier hat sich ein besonderes Geschäftsmodell etabliert, das durch ungewöhnliche krasse Ausbeutung und Entwürdigung von lohnabhängigen Menschen groß geworden ist. Es droht sich auszubreiten und konkurrierenden sozial regulierten Beschäftigungsverhältnissen die Luft abzudrücken.

Radio Nordpol sprach mit Dieter vom Jour Fixe über die Situation bei Tönnies und den Perspektiven eines Kampfes gegen das kapitalistisch, fleischproduzierende „Schweinesystem“.
Das Schweinesystem, (Hg,) Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg (124 Seiten / ISBN 978-3-9822036-0-7 / 10,00 €) erschienen bei Die Buchmacherei
https://diebuchmacherei.de/produkt/das-schweinesystem/

Chile: „Die Oppositionskräfte sind immer noch sehr stark“ 02/07/2020

Gespräch von Kristin (Bhf. Langendreer) mit der Initiative „Cabildo Chile Ruhr“

Chile-Solidarität hat im Ruhrgebiet eine lange Geschichte. Der „Cabildo Chile Ruhr“ hat sie im Herbst 2019 wiederbelebt.

Zusammengetan haben sich darin Aktivist*innen mit chilenischen Wurzeln, die nicht nur Solidarität organisieren, sondern auch aktiv am historischen Aufbruch in Chile teilhaben wollen. Im Oktober 2019 starteten in Chile die größten Massenproteste in der jüngeren Geschichte des Landes. Sie richteten sich gegen die Politik der rechtskonservativen Regierung und gegen die massiven sozialen Ungleichheiten im Land. Gefordert wurde ein grundlegender gesellschaftlichen Wandel. Überall im Land bildeten sich Nachbarschaftsversammlungen und Räte, in denen die Menschen gesellschaftliche Fragen diskutierten. In einem Referendum soll noch im Herbst über eine neue Verfassung entschieden werden.
Die Corona-Krise hat die Mobilisierung hart gebremst – Chile ist eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder. Durch die Quarantäne-Maßnahmen fehlt es einem großen Teil der Bevölkerung an Einkommen, es kam bereits zu Hungerprotesten. Das Überleben organisieren nun die erstarkten selbstorganisierten Nachbarschaftsstrukturen: So sind überall „Ollas Comunes“ (Gemeinschaftsküchen) entstanden, die ganze Nachbarschaften versorgen.
Im Interview berichten Pedro und Karla vom „Cabildo Chile Ruhr“ über die aktuelle Situation in Chile und darüber, wie sich als Initiative aktiv in die politischen Diskussionen in Chile einbringen und in der Corona-Krise von hier aus Unterstützung für die Ollas Comunes organisieren.

Wer unterstützen möchte, kann die Initiative per Email kontaktieren: cabildoruhr@gmail.com

Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt – Kolumne #2 30/06/2020

von SissiFM

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KOP-Kolumne: Aktuelle Mitteilungen der Kampagne für die Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt

https://kop-berlin.de/
https://sissifm-radio-f.tumblr.com/

Letzte Kolumne hier: https://radio.nrdpl.org/2020/06/23/kampagne-fuer-opfer-rassistischer-polizeigewalt-kolumne-1

Hafeninitiative #6 – Heimathafen 29/06/2020

Hallo, hallo! Im vierten Aktivist*innengespräch der Hafeninitiative geht es um den Heimathafen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Projekten in der Hafenplanung hat der Heimathafen ein klares soziales Ziel und ist nicht profit- und konsumorientiert. Reicht das aus für eine sozial gerechte Entwicklung am Hafen? Und wie erleben die Akteure des Heimathafens den Entwicklungsprozess aus der Innenansicht? Darüber und mehr haben wir mit Andreas von der Stiftung Soziale Stadt und Florian von GrünBau gesprochen. Hört rein! Im Interview erwähnt Andreas die Initiative Help Stoplinovo, die zu Spenden für ein Stadtviertel im bulgarischen Polvdiv aufruft, welches besonders hart von der Coronakrise getroffen ist. Hier findet ihr weitere Infos: https://www.gofundme.com/f/rettet-die-stadt-plovmund

Weitere Infos über die Hafeninitiative findet ihr unter: https://www.hafeninitiative.de/.

Radiogespräche der Hafeninitiative Dortmund

Interview mit FacetoFace (Dortmund) 29/06/2020

Mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie wurden viele Einrichtungen, die sich für wohnungs- und obdachlose Menschen einsetzen, vorübergehend geschlossen. Um die bedürftigen Menschen in Dortmund weiter zu unterstützen, hat sich die Gruppe „Menschwürde to Go“, inzwischen in FacetoFace umbenannt, gegründet. Die Mitglieder:innen verteilen auf eigene Faust Essen und warme Getränke an Menschen, die auf der Straße leben – und kommen dabei mit ihnen ins Gespräch. Im Interview geben Imke, Hauke und Johanna einen Einblick in ihre Arbeit, erörtern den Stellenwert der Würde in der Bundesrepublik und diskutieren, wie eine Verbindung von sozialen Engagement und emanzipierende Politik auch nach Corona weitergehen könnte.

Aktivistin von FacetoFace verteilt Essen und Getränke an Odachlose.


Bei Interesse an Mitarbeit oder dem Wunsch für die bedürftigen Menschen zu spenden erreicht man die Gruppe unter der E-Mail-Adresse: menschenwuerdetogo@riseup.net
Weitere Informationen unter: https://www.instagram.com/face2face_dortmund

Hafeninitiative #5 – Stadtentwicklung von Unten 27/06/2020

Hallo, hallo von der Hafeninitiative! Häufig bedeutet Stadtentwicklung: Jemand offizielles hat eine Vision, macht Große Pläne für die nächsten Jahrzehnte und setzt sich ein Denkmal. Bürger:innenbeteiliung ist dann meist nur noch ein Streit um die Anzahl der Parkplätze, Toiletten und Fahrradwege. Die gestaltbaren Räume sind dann schon verplant mit Leucht- und Bürotürmen. Flo und Ben von der Hafeninitiative diskutieren mit Svenja von der Neue Werk Union in diesem Podcast was mutige Stadtenwicklung von unten bedeuteten würde: Offenen Räume, deren Nutzung mit den Anwohner:innen und Interessierten Zusammen entsteht.

Mehr Infos zu Hafeninitiative unter http://hafeninitiative.de
Infos zu Neue Werk Union unter https://dieurbanisten.de/urbanisten-projekt/kreative-stadtentwicklung-auf-dem-ehem-hsp-areal/

Radiogespräche der Hafeninitiative Dortmund

Engagement im Jugendforum Nordstadt 25/06/2020

von: Planerladen

In diesem Podcast-Beitrag des Planerladens geht es um das Engagement im Jugendforum Nordstadt. Sarra und Samuel reden im Gespräch mit Ali über dieses Engagement und stellen das Jugendforum vor. Sie sind schon seit mehreren Jahren aktiv. Mit dem Projekt Jugendforum Nordstadt haben die Jugendlichen u.a. die Möglichkeit, ihre Ideen in die Praxis umzusetzen. 

Mehr Infos über das Jugendforum findet ihr im Internet unter:
https://www.jugendforum-nordstadt.de/