Bericht aus Hamburger Heimquarantänen & Sorgen in Südkorea. Über kreative Pausen und Heimbars, niedersächsische Bauordnungen und Corona als Chance zur Räumung von Bauwagenplätzen. Das sind doch Störungen des biologischen Gleichgewichts im Spätkapitalismus.
Im Interview der Antifa 170 mit den Journalisten Sebastian Weiermann und David Peters.
Fotos und Journalismus auf Antifa-Demos und Aktionen geht nicht nur Journalist*innen was an, sondern uns alle als Teilnehmende und Veranstalter*innen. Doch wie ist die Demo-Berichterstattung für Vertreter*innen der Presse? Was sind typische Probleme, auf die sie treffen? Und was können wir besser machen? Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Übertragbarkeit! Es geht um einen ersten Gedankenanstoß.
Ein Beitrag der Autonomen Antifa 170. Weitere Infos: aa170.noblogs.org
Am 16.04.2010 wurde, ausgehend von der Kampagne pyranha, die ehemalige KHD-Kantine in der Wiersbergstr. in Köln-Kalk besetzt und das Autonome Zentrum eröffnet. Natürlich verlief nicht immer alles Konfliktfrei seit dem, aber das AZ hat sicher auch viel gelernt. Hört selbst!
Am Donnerstag, den 16.04.20, jährt sich die Besetzung des AZ Köln zum 10ten mal. Leider gibt es gerade wenig zu feiern: die (medizinische) Lage für Flüchtende an den EU-Außengrenzen spitzt sich weiter zu, Grenzschließungen gepaart mit rigiden Demonstrationsverboten und deren unverhältnismäßiger Umsetzung durch die Cops sind innerhalb kürzester Zeit Normalität, die sich abzeichnende Krise des Kapitalismus trifft jetzt schon die breite Masse. Kurz: die Ungleichheiten, Ausgrenzungen und Krisen, die der Kapitalismus produziert, verschärfen sich und wir sollen Hände waschend auf bessere Zeiten hoffen und bloß Zuhause bleiben – dann wird alles schon wieder. Da haben wir kein Bock drauf! Wir müssen uns weiter vernetzen, austauschen und organisieren! Deshalb werden wir unser Geburtstags-Programm zumindest digital ein Stück weit wie geplant umsetzen und die Inhalte für viele Interessierte zugänglich machen.
Stuck in Greece ist der Podcast von Grenzenlose Wärme. Wir sind ein kleiner Verein aus Dortmund, der sich seit 2016 drei bis vier mal im Jahr auf den Weg nach Griechenland oder Bosnien macht, um dort die NGOs bei ihrer Arbeit mit geflüchteten Menschen zu unterstützen. In unserem Podcast ordnen wir unsere Eindrücke von den Touren in die aktuelle und politische Lage ein.
Niemand wird vergessen – hiç unutmadık, hiç unutmayacağız!
2006 wurde der bei vielen beliebte Kioskbetreiber Mehmet Kubaşık von Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) auf der Dortmunder Mallinckrodtstraße erschossen. Am 4. April jährt sich dieser Mord nun zum 14. Mal. Seit 2012 gedenken wir, als Bündnis, an diesem Tag Mehmet Kubaşık und allen Opfern rassistischen und rechten Terrors.
Wir sind im März 2020 gestartet, um in der Infodemie eine kritische Öffentlichkeit zu ermöglichen, damit in den Zeiten der Zwangspause der (Sub)Kultur- und Politikbetrieb weiterhin agil bleibt. Wir sind immer noch überrascht und gerührt, welche Explosion von kreativer Energie das Projekt freisetzt!
Es geht mit dem Radio nicht mehr (nur) um Corona. Das Ruhrgebiet und NRW brauchen schon länger ein übergreifendes linkes Medium. Als einziges Bundesland ohne ein Freies Radio befinden wir uns vielleicht am Anfang einer nachholenden Entwicklung? – Das hängt auch von Dir ab!