FLINTA* only Tresen @ oval office bar: Netzwerk–Info–Input mit Isabel Sophie 09/01/2022

Die queere Oval Office Bar in Bochum ist jeden letzten Samstag im Monat reserviert für Frauen, Lesben, Inter-, nicht-binäre, Trans* & Agender – Personen. Abgekürzt ergibt das die schöne Buchstabensuppe FLINTA*.

An diesem FLINTA*-Abend lädt Kathrin (eine*r der Kurator*innen der Bar), in unregelmäßigen Abständen Freund*innen & Genoss*innen zu einem kurzen Netzwerk-Info-Input ein. In einem kleinen Gespräch beschreiben die Eingeladenen in welchen Gruppen sie mitmachen, wie sie da hingekommen sind und welche Aktionsformen ihnen gefallen.

Den Anfang hat Isabel Sophie am 30.10.2021 gemacht. Sie spricht über die lesbische Gruppe formup NRW, den Telegram-Channel „FLINTA* Sicherheit & Begleitung“ den sie mit femtopie Duisburg gestartet hat und den dykemarchruhr. Viel Spaß beim reinhören und bis bald in der Bar!

Hier findet ihr Infos & Termine zu den erwähnten Initiativen:

Form up! (Bochum)
https://formupnrw.wordpress.com/
formup@gmx.net
facebook.com/formupnrw
instagram.com/formupnrw
Treffen jeden 1.&3. Samstag nachmittag 14-17h in der Rosa Strippe

Rosa Strippe (Bochum)
queeres Beratungszentrum & Raum in der Nähe vom Stadtpark
https://rosastrippe.net/
mit Helpline! → (02 34) 194 46 (MO-DO 16-20 UHR)

femtopie Duisburg
Feministische Gruppe in Duisburg, die Treffpunkte für Frauen, intersexuelle, non-binäre, queere und trans-Menschen bietet.
facebook.com/femtopie

„FLINTA* Sicherheit & Begleitung“
Telegramgruppe von Flinta*s für Flinta*s um sich im öffentlichen Raum gegenseitig telefonisch oder chattend zu begleiten.
https://t.me/joinchat/OQntdIsPMrJkMmMy

dykemarchruhr
instagram.com/dykemarchruhr
December Dykes wintermarch: 11.12.2021, 17h

Oval Office Bar im Schauspielhaus Bochum
instagram.com/ovalofficebar/
Do-Sa geöffnet ab 19 Uhr. Draußen 3G, Drinnen 2G

Radio-Feature „friedliche Sabotage“ oder Irrelevanz – eine Suchbewegung der Klimagerechtigkeitsbewegung 20/12/2021

von Mr. Pinguin und alix

Im Radio-Feature „friedliche Sabotage“ oder Irrelevanz gehen wir der Suchbewegung der Klimagerechtigkeitsbewegung zwischen strategischen Pazifismus und Ökoleninismus nach. Klar ist: There is no time for bunny hugging! Die Welt steuert auf 2,7 Grad Erhitzung bis zum Ende des Jahrhunderts zu. Doch welche Strategien von Protest und Widerstand sollte die Klimagerechtigkeitsbewegung gehen?

Andreas Malm, schwedischer Klimaaktivist und Humanökologe, der über den Zusammenhang von Kapitalismus und Klimawandel forscht, plädiert in seiner Streitschrift: „Wie man eine Pipeline in die Luft jagt. Kämpfen lernen in einer Welt in Flammen“ dafür, dass es Zeit für die Klimagerechtigkeitsbewegung sei, den bislang gewaltfreien, zivil-ungehorsamen Widerstand selbst zu eskalieren und zur Sabotage der fossilen Infrastruktur zu greifen. Auch in der deutschen Klimagerechtigkeitsbewegung sind nun Stimmen vernehmbar, die offen einen Strategie- bzw. Taktikwechsel hin zu einer „friedlichen Sabotage“ vorschlagen. Im Radio Feature unterhielten wir uns mit dem langdabeigebliebenen Klimaaktivisten Tadzio Müller und mit dem Autor und Aktivisten Detlef Hartmann über Formen von Sabotage in der Vergangenheit als auch für die Zukunft.

Der zweite Teil des Radio-Feature diskutiert die Idee eines „Ökoleninismus“ von Andreas Malm, wie sie in seinem Buch „Klima|x“ erörtert wird. Braucht es einen Kriegskommunismus für das 21. Jahrhundert, um die Klimakatastrophe noch zu verhindern? Welches Staats- und Revolutionsverständnis bräuchte die Klimagerechtigkeitsbewegung? Und welche blinden Flecken stecken in Malms Geschichtsnarration eines Kriegskommunismus für die Zukunft.

Gamze Kubaşık, Tochter des ermordeten Dortmunder Kioskbesitzer Mehmet Kubaşık, richtet sich mit folgendem Statement zum 10. Jahrestag der Selbstentarnung des NSU an die Öffentlichkeit: 03/11/2021

10 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU in Eisenach bleiben nach wie vor viele Fragen offen. Die Politik versprach uns Familien eine vollständige Aufklärung, der sie leider nicht nachkamen.

Für mich ist die Aufklärung nicht zu Ende. Auch das Urteil des Oberlandesgerichts München hat meine Fragen nicht beantwortet. Ich möchte immer noch wissen, wer für den Mord an meinem Vater verantwortlich ist. Es geht nicht nur darum, wer selbst geschossen hat, sondern auch darum, wer Unterstützer, Helfer oder weiterer Mörder war. Ich will wissen, welche Helfer der NSU in Dortmund und anderswo hatte. Ich will wissen, warum die Morde und Anschläge nicht verhindert wurden. Ich will wissen, was Polizei und Verfassungsschutz wussten und warum deren Spitzel bis heute geschützt werden. Ich möchte, dass die NSU-Akten den Anwälten übergeben werden.

Und ich hoffe, dass zumindest das Urteil gegen André Eminger aufgehoben wird und er als volles Mitglied des NSU auch für das verurteilt wird, was er getan hat. Solange eine 100%ige Aufklärung nicht wenigstens versucht wurde, kann und werde ich damit nicht abschließen können.“

Doku: Diskussion über Polizeiüberwachung & Überwachung der Polizei 27/10/2021

Wie eine kritische Überwachung der Polizei als Widerstand gegen autoritäre polizeiliche und staatliche Strukturen richten? In der Diskussion zwischen drei eingeladenen Initiativen – Kameras-Stoppen.org aus Köln, NoCamDo aus Dortmund und copwatchGR aus Griechenland – werden konkrete Auswirkungen von polizeilicher Überwachung und autoritären, neoliberalen Strukturen sichtbar. So steht die Überwachung des Nordpols, öffentlicher Räume in Dortmund und Köln, hiesiges Racial Profiling, die Einschränkung von Versammlungsrecht und die Verschärfung des Polizeigesetzes in einem Kontinuum zu Angriffen der griechischen Polizei auf selbstverwaltete Räume und soziale Bewegungen wie Geflüchtete und von Rassismus Betroffene.

Was sind Wege des Widerstands gegen diese Situation? Was sind Möglichkeiten und Grenzen medialer Kampagnen, juristischer Wege, politischer Selbstorganisationen? Diese Fragen sind am 22.10. im Nordpol diskutiert worden. Der Podcast ist eine Dokumentation der Veranstaltung. Sie stellt den Auftakt einer längeren Auseinandersetzung mit Wegen des Widerstands und anderen Möglichkeiten sozialer Sicherheit.

Klasse, Scham und Herkunft: Gespräch über die Uraufführung von Annie Ernaux’ »Der Platz« mit Intendantin Julia Wissert und Dramaturgin Hannah Saar vom Schauspiel Dortmund 20/10/2021

von Sippurim und Mr. Pinguin

Am 30.10.2021 findet am Schauspiel Dortmund die Uraufführung von Annie Ernaux’ Text »Der Platz« statt. Wir haben mit der Intendantin des Hauses und Regisseurin des Abends Julia Wissert und der Dramaturgin Hannah Saar über die Themen und Kontexte dieses Buches gesprochen, über eine Kritik der Gewalt der Klassengesellschaft, über Mythen des Bildungsaufstiegs, Herkunftsgeschichten, Scham als Werkzeug sozialer Kontrolle, aber auch darüber, welche Selbstbefragung zu Arbeit und Klassenverhältnissen am und mit dem Theater dieser Text aufwirft.  Die Zeit der für das Publikum geschlossenen Theater- und Kulturhäuser ist vorbei – doch hinter den Kulissen ist während des Lockdowns vielleicht sogar mehr denn je gearbeitet worden. Gleichzeitig setzt die neue Leitung des Hauses mit dessen Wiedereröffnung ein dezidiert politisches Programm. Welches Wissen oder welche Erkenntnis kann die bürgerliche Institution des Theaters dazu beisteuern wie eine Emanzipation von jenen Plätzen aussehen kann, die uns die Klassengesellschaft zuweist?

Informationen zu Terminen und Karten hier: https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/der-platz/

Livestream zum Dortmunder Klimastreik am 24.09.21 ab 16:45 22/09/2021

Livestream – Nur während der Kundgebung verfügbar – 24.9. ab 16:45

Am 24.09. ist weltweiter Klimastreik! In Dortmund heißt es am Freitag #AlleFürsKlima, es wird richtig groß: Drei Laufdemos, vier Fahrraddemos und eine Abschlusskundgebung mit Livemusik um 17 Uhr auf dem Hansaplatz. Damit auch alle dabei sein können, gibt es einen Livestream ab 16:45 Uhr von Radio Nordpol. Wir kämpfen alle zusammen für das Klima!

https://fridaysforfuture.de/dortmund

Mehr zum Thema Klima & Umwelt auf Rado Nordpol
https://radio.nrdpl.org/category/podcast/umwelt/

Für das gute Leben für alle! – Parade am 10.09. – Floats und Lineup 09/09/2021

Auf der Parade am 10.09. werden euch die vier Floats vom Nordpol-SÖZ, vom Urban Guerilla Youth Kollektiv, vom Kollektiv Bauzaun und von den Naturfreunden Dortmund Nord bespielen. Jeder Float wird auch per stream übertragen, die ihr dann hier hören könnt.

Mehr Infos zur Parade:
10.09. – 17:00 – Westpark
https://radio.nrdpl.org/2021/08/31/utopien-traeume-raeume-parade-am-10-09/

Livestream – Nur während der Parade verfügbar – 10.9. ab 17:00

Der Nordpol ist seit 2013 ein Ort der progressiven Politik, Kultur und Party, der das Leben in der Nordstadt prägt. Das Sozial-Ökologische Zentrum steht in den Startlöchern, um an diese Erfahrungen anzuknüpfen und ebenfalls einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich begegnen und zusammentun können. Wir sehen uns dabei als wichtige Ergänzungen in einer bunten, widerständigen Stadt. Deswegen bespielen Nordpol und Sozial-Ökologisches-Zentrum gemeinsam ein Soundsystem auf der Parade.

al_Pacimoe und _Bo3 (von ALic3&Bo3) aus den Kollektiven Realitätsmanagement_Posse und der Dortmund Dance Division servieren euch während der Tanzdemo Electro, Jungle und Drum and Bass bis hin zu Bass und Footwork, um euch während der Demo warm und in Bewegung zu halten!

Livestream – Nur während der Parade verfügbar – 10.9. ab 17:00

Das Urban Guerilla Youth Kollektiv ist seit 2019 in und um Dortmund aktiv um linke Politik und Technokultur wieder unübersehbar miteinander zu verbinden. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit sind Musik- und Kunstveranstaltungen in der Stadt. Doch für unkommerzielle Kultur, abseits von kapitalistischen Verwertungsinteressen, fehlen in Dortmund die Orte. Urban Guerilla Youth beteiligt sich bei der Parade mit einem Soundsystem, weil mit dem Sozial-Ökologischen Zentrum ein offener Raum entstehen soll, der auf dieses Problem eine Perspektive bietet und in dem Menschen sich miteinander vernetzen, um gemeinsam für die Stadt von unten und das gute Leben für alle zu kämpfen.

Line-Up:
– vynyrd b2b clint loose
– julian vogel
– stenoacid

Livestream – Nur während der Parade verfügbar – 10.9. ab 17:00

Wir, das “Kollektiv Bauzaun” sind eine Gruppe, die sich während der Sommermonate die temporäre Aneignung von öffentlichen und ungenutzten urbanen Flächen im Ruhrgebiet zur Zielsetzung macht, um Open Air Raves auszurichten. Seit einigen Jahren mit Begeisterung dabei, schaffen wir im unkommerziellen Rahmen Räume, in denen es für alle Besucher*innen möglich sein soll, losgelöst von gesellschaftlichen Normen und Konventionen, sowie autoritärer Regulation einander zu begegnen, zu feiern, gemeinsam positive Erlebnisse und schöne Abende zu teilen.
Das SÖZ und die Tanzparade unterstützen wir zusammen mit der Gruppe 4/4 Atelier aus Essen, weil es den Raum geben wird sich zu organisieren, alternative Ideen zu verwirklichen und es die aktive Teilnahme an Politik und Kultur ermöglichen soll.

https://soundcloud.app.goo.gl/x2C4o

Line-Up:
– Lokka
– Zena
– Boii Bizarre

Livestream – Nur während der Parade verfügbar – 10.9. ab 17:00

Normalerweise cruisen Peach und Punkpanda Peter mit dem Float durchs Pilzkönigreich und trainieren Marios Gegner. Freitag machen sie aber blau und cruisen mit den Naturfreund*innen Dortmund Nord mit viel Glitzer durch die City.

Kommt vorbei und tanzt mit uns! Aber Regenponcho und Gehörschutz nicht vergessen!

„Almanya‘ ya Hoşgeldiniz“ – Willkommen in Almanya – Konzertmitschnitt 08/09/2021

Am 04.09.2021 fand auf dem Nordmarkt in Dortmund das Open-Air-Festival ‚Willkommen in Almanya – 60 Jahre „Gastarbeiter“‘ statt. Wir veröffentlichen nun einen Mitschnitt. Weitere Mitschnitte werden folgen.

https://radio.nrdpl.org/2021/09/01/almanya-ya-hosgeldiniz-in-60-open-air-festival-04-09/

Mikail Aslan Ensemble

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Cemil Qocgiri – tembur
Torsten de Winkel – bass
Günter Bozem – percussion
Gast: Yeksa Bakircian – voc

Mikail Aslan, größter lebender Sänger der zazakischen Kurden, genießt bei seinem Volk einen nahezu legendären Ruf. Er wurde 1972 in Dersim (Tunceli) geboren, in einer Zeit, in der es in der Türkei offiziell keine Kurden geben durfte. Die Grundlage von Mikaîl Aslans Repertoire bilden, neben seinen eigenen Kompositionen, traditionelle Lieder seiner Heimat mit musikalischen Wurzeln in den kurdischen, armenischen, persischen und türkischen Musikkulturen. Die meisten seiner Texte verfasst Aslan in seiner Muttersprache Zazaki, die mit dem Kurdischen und Persischen verwandt ist. In regelmäßigen Kollaborationen mit führenden westlichen Musikern entwickelt er seit vielen Jahren die Verknüpfung der vorderasiatischen Musikkultur mit Elementen aus europäischer Musik, Jazz, Pop und Folk. 

Mikail Aslan: „Das wichtigste, das ich über unsere Musik sagen kann, ist vielleicht… sie ist sakral – nach alter alevitischer Tradition, die bis auf die alttestamentarischen Sumerer und die Ursprünge unserer Zivilisation zurückgeht, ist Musik Gottesdienst. Unser Musikverständnis ist auch den Traditionen der Derwische verwandt.
Es gibt Tanzlieder, Liebeslieder, natürlich auch Eigenkompositionen und -dichtungen zu aktuellen oder historischen oder auch ganz persönlichen und emotionalen Themen.
Wir spielen auch Folklore, traditionelles Liedgut – doch egal, was wir spielen, wir versuchen stets, den mystischen Charakter der Musik zu bewahren. Zugleich ist unsere Musik offen – nicht in irgendeinem ethnischen Sinne begrenzt, sondern aufgeschlossen gegenüber der Begegnung mit anderen Kulturen.“

Und so trifft Mikail Aslan auch immer wieder auf große Musiker aus verschiedensten Kulturkreisen, bei dieser Gelegenheit auf Cemil Qocgiri, Günter Bozem und, am Bass, den deutschen Gitarrenvirtuosen Torsten de Winkel, musikalischer Partner viele Grammy-Preisträger von Pat Metheny bis Whitney Houston und Leiter des interkulturellen Bimbache openART Festivals.

Microphone Mafia

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Kutlu „Little Asia“ Yurtseven
„Segnore“ Rossi Pennino

1989 von Kids in Köln-Flittard gegründet, begleitet die Microphone Mafia uns auch hier in Dortmund schon seit vielen Jahren in verschiedenen politischen Zusammenhängen.
Im Radio Nordpol begleiten einige Microphone Mafia Tracks Hörspiele und Audio Features. 
Auf dem Nordmarkt gehen sie mit den Kids vor und auf der Bühne steil. Stabil!
https://www.microphone-mafia.com/ueber-uns

Kontrast

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Veli
Mustafa
Diyar

Veli, Mustafa, Diyar sind Musiker, Arbeiter und Pädagogen, die lange in Deutschland leben und ihre musikalischen Epen auf den Sprachen des Orients wiedergeben. Sie singen unteranderem Türkish, Kurdish, Armenisch aber auch Deutsch.
Ziel ist es durch die Musik, ältere Lieder mit Themen wie Migration, Assimilation, deas Leben im Exil und Armut oder Leidenschaft durch moderne Musikrichtungen zu kombinieren und den kommenden Generation – als Erbe – weiterzugeben. 

Unter der Straße liegt der Strand! Für ein Ende des automobilen Kapitalismus! 07/09/2021

Eigentlich wissen alle Bescheid: Es geht ums Ganze! An dieser Stelle wissenschaftliche Fakten zu den Folgen der globalen Erderwärmung auszubreiten, würde daher vom Problem eher ablenken. Die Menschheit fährt sehenden Auges auf ihre selbst produzierte Katastrophe zu. Schon hält die Kulturindustrie zahllose Darstellungen bereit, die einen unbewohnbaren Planeten zeigen. Bei Wall-E können sich bereits Kinder mit einer vollkommen zugemüllten Erde vertraut machen, und beim dystopischen Hollywood-Drama Interstellar können wir voller Spannung die NASA bei der Suche nach einem bewohnbaren Planeten begleiten. Der Milliardär Elon Musk und andere Raumfahrt-Incels arbeiten tatsächlich bereits an derartigen Plänen. Jemand hat mal gesagt, dass es einfacher ist, sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende des Kapitalismus.

Der Verkehrssektor trägt neben der Energiegewinnung am meisten zur Klimaerwärmung bei. In ihm manifestieren sich nicht nur unaufhörlicher kapitalistischer Wachstumszwang und aggressiver Standortnationalismus, sondern auf eine spezifische Weise auch patriarchale und neokoloniale Strukturen. In diesem Text wollen wir die Verflechtungen von Klimakrise, Autoindustrie und Herrschaftsverhältnissen umreißen. Wir wollen ihr aber auch etwas entgegensetzen und einen Weg aus der Misere skizzieren, mithin Umrisse kommunistischer Re-Produktion und Mobilität.

Am 03.09.21 referierte die Gruppe Eklat aus Münster auf Einladung von Radio Nordpol, Subversive Theorie & dem SÖZ Dortmund über zentrale Thesen aus der neuen Umsganze Broschüre.

Hier könnt ihr die ganze Broschüre lesen: Nichts ist unmöglich PDF herunterladen

Deutschland Autoland?! – Von der Grube zur Verkehrswende! 06/09/2021

Am 03.09.2021 in Dortmund argumentierte Thomas Eberhardt-Köster von Sand im Getriebe und Attac-KoKreis für eine klimagerechte Mobilität für alle, in der der Verkehr der Zukunft nicht den Konzernen überlassen wird und stellte die Planungen für einen zivilen Ungehorsam bei der IAA in München von Sand im Getriebe vor.

Mitschnitt der Veranstaltung von Radio Nordpol unterstützt von SÖZ Dortmund – Für ein sozial-ökologisches Zentrum (xn--sz-fka.org) & subversive-theorie.de