#pankdemic2022 – 01.10.2022 – ab 18:00 – live 01/10/2022

Livestream – Nur während des Konzerts verfügbar – 01.10.2022. ab 18:00

Hard Facts:
– Samstag, 01.10.2022
– Einlass 17:00, Beginn 18:00, Ende 22:00
– Malli-Skatepark
– Eintritt frei
– Getränke bitte selbst mitbringen!
– anschließend Aftershowparty im Rekorder!

„Pankdemic ist noch nicht vorbei. Wir müssen lernen mit Pankdemic zu leben“
Und weiter geht’s! Für unsere letzte Freiluft-Veranstaltung in diesem Jahr bespielen wir wieder den Skatepark unter der Mallinckrodtbrücke.
Auf ganze vier Bands dürft ihr euch diesmal freuen:

RIOT SPEARS – Grunge/Punk, Berlin
https://riotspears.bandcamp.com
https://www.instagram.com/riotspears/
https://www.facebook.com/profile.php?id=100063610051073

BANTAM – Pissed Punk, Essen
https://tamtambantam.bandcamp.com
https://www.instagram.com/_bantam_band_/

MULTIPLEX – HC-Punk, Dortmund/Bremen
https://multiplexpunk.bandcamp.com

CRYPTBORN HORROR – Deathmetal, Dortmund
https://cryptbornhorror.bandcamp.com
https://www.instagram.com/cryptborn_horror/
https://www.facebook.com/profile.php?id=100069727406197

Den Skatepark findet ihr unter der Mallinckrodtbrücke (Ecke Huckarder Straße). https://goo.gl/maps/WdNg2x5rjMkuUHnk6
Erreichbar ganz easy mit der U47 vom Hauptbahnhof Dortmund bis Haltestelle Insterburger Straße

– Wir machen keine 2G-Kontrollen, aber halten es für selbstverständlich, dass ihr euch vorher testet – machen wir auch. Um das Infektionsrisiko einzudämmen, empfehlen wir das Tragen einer Maske.
– Wenn ihr euch vor Ort unwohl fühlt, bedrängt werdet oder einfach nur Fragen habt, ist unser Awareness-Team jederzeit für euch ansprechbar. Ihr erkennt das Awareness-Team am pinkfarbenen #-Aufkleber. Bei allen anderen Fragen sind die restlichen Veranstalter*innen, erkennbar am pinkfarbenen x-Aufkleber, für euch da.
– die Fläche ist nur eingeschränkt barrierefrei (nicht gepflasterter Boden) – meldet euch gerne bei uns wenn ihr Fragen habt oder Hilfe benötigt
– bitte passt auf die Natur und die Grünanlagen auf <3
– es gibt keinen Getränkeverkauf, versorgt euch bitte selbst

Aktuelle Infos immer unter https://www.instagram.com/pankdemic_shows/

* wie auch vor der Pandemie haben wir auf der Veranstaltung keine Lust auf Rassismus, Sexismus/oder sonstiges mackerhaftes Verhalten! *
Die Veranstaltungsreihe von Pankdemic Shows ist gefördert durch die Rock- und Popförderung „dortmund.macht.lauter“ des Kulturbüros der Stadt Dortmund.

Doku VA: Die neuen offenen Adern Lateinamerikas & der Aufstand im Labor des Neoliberalismus  08/09/2022

Am 07.09.2022 fand in Köln eine Büchervorstellungen zu Extraktivismus in Lateinamerika und dem chilenischen Aufstand mit Alix Arnold statt.

Wir Lateinamerikaner sind arm, weil der Boden, auf dem wir stehen, reich ist.“ Eduardo Galeano, 1972

Der Neoliberalismus wurde in Chile geboren und hier wird er sterben.“ Demobanner, 2019 Chile.

Kein anderes Werk eines lateinamerikanischen Autors prägte derart das Selbst- und Außenbild Lateinamerikas seit der Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wie das Buch „Die offenen Adern Lateinamerikas“ von Eduardo Galeano. Er stellte 1972 fest: „Die Unterentwicklung in Lateinamerika ist die Folge der Entwicklung anderer“.

50 Jahre später ist der Journalist Andy Robinson auf den Spuren des Uruguayers durch Lateinamerika gereist. Welche Rolle spielen die Bodenschätze und Rohstoffe noch heute und wie sieht die – häufig subtilere – Ausplünderung der „neuen offenen Adern Lateinamerikas“ aus? Warum ist es auch den Mitte-Links-Regierungen nicht gelungen, aus der Abhängigkeit von den Rohstoffexporten auszubrechen? Diesen Fragen geht er anhand von 16 Rohstoffen nach, wobei neben klassischen wie Erdöl, Gold oder Bananen auch neuere Objekte der Begierde wie Coltan, Lithium, Avocados oder das „Superfood“ Quinoa stehen.

In einer Mischung aus Reiseerlebnissen, Hintergrundinformationen und Zitaten aus Gesprächen zeigt Robinson darin, in welchem Ausmaß die Kämpfe um Land und Rohstoffe – bei denen Regierungen, lokale Mafias und multinationale Unternehmen agieren – die jüngsten Staatsstreiche, Aufstände und die Umweltkrisen in Lateinamerika erklären. Er berichtet z.B. über den beeindruckenden Aufstand in Chile, der im Oktober 2019 begann.

Dazu zeichnet Sophia Boddenberg in dem Buch Revolte in Chile in einer wertvollen Sammlung von Informationen, Eindrücken und Analysen die monatelangen Straßenkämpfe für eine neue Verfassung nach, die mit dem Erbe der Pinochet-Diktatur, dem Labor des Neoliberalismus, aufräumen soll. Die Autorin zeigt auf, dass der Aufstand in einer historischen Kontinuität gesellschaftlicher Mobilisierung gegen Ungerechtigkeit und fehlende Mitbestimmung stehen, die sich bis in die Gegenwart fortsetzten. Sophia Boddenbergs entschlossenes antikapitalistisches Fazit wirft die Frage auf, ob „aus dem Labor des Neoliberalismus das Labor seines Umsturzes“ wird.

Buchinformationen:

Andy Robinson //Gold, Öl und Avocados – Die neuen offenen Adern Lateinamerikas // 2021 // 19,80€ // Link: UNRAST Verlag | Gold, Öl und Avocados (unrast-verlag.de)

Sophia Boddenberg// Revolte in Chile. Aufbruch im Musterland des Neoliberalismus // UNRAST Verlag // 2020 // 14€ // Link:

UNRAST Verlag | Revolte in Chile (unrast-verlag.de)

Eine Veranstaltung vonwww.subversive-theorie.de & Naturfreund*innen Köln

Einschätzung von Alix Arnold zum Scheitern des chilenischen Referendum für eine neue Verfassung:

Klimakatastrophe & steigende Energiepreise = Energiekonzerne enteignen? 27/08/2022

Im Mitschnitt von der InterSoZ.Org » Ökosozialistische Konferenz 2022 referieren Verena Kreilinger und Christian Zeller über Strategiesuche in der radikalen Linken vor dem Hintergrund der eskalierenden Klimakatastrophe & steigender Energiepreise. Eine Antwort könnte die Vergesellschaftung von Energiekonzernen sein.

Mini-Radio Reportage: Ein Pinguin beim goldenen Finger (Ende Gelände Hamburg) 14/08/2022

Mr. Pinguin

Vom 09.08. bis zum 15.08.2022 fanden die System Change Aktionstage von Ende Gelände in Hamburg statt. Die Aktionen richteten sich gegen den fossilen Rollback und die Errichtung von neuen LNG Gas Terminals. Mr. Pinguin berichtet kurz vom Aktionstag am Samstag den 13.08.2022 bei dem in mehreren Blockaden der Hamburger Hafen blockiert wurde.

Zu hören sind die Pressesprecherin von Umsganze, einer Anti-Fracking Aktivistin aus Texas und Tazido Müller. Die Aufnahmen entstanden in einer Kooperation mit dem Freies Sender Kombinat Hamburg.

#pankdemic2022 – 05.08.2022 – ab 18:00 – live 03/08/2022

Livestream – Nur während des Konzerts verfügbar – 05.08.2022. ab 18:00

Hard Facts:
– Freitag, 05.08.2022
– Einlass 17:00
– Beginn 18:00
– Ende 22:00
– Malli-Skatepark
– Eintritt frei

„Pankdemic ist noch nicht vorbei. Wir müssen lernen mit Pankdemic zu leben“ Für den dritten Pankdemic-Streich in diesem Jahr bespielen wir wieder den Skatepark unter der Mallinckrodtbrücke. Auf ganze vier Bands dürft ihr euch diesmal freuen:

NO°RD – Emopunk, Dortmund/Münster https://nordpunk.bandcamp.com

RÜCKBAU WEST – Punk, Hamburg

BELITZKI – Indiepunk, Köln https://belitzki.bandcamp.com

KID KODAK – Punk, Dortmund (First Show!)

Den Skatepark findet ihr unter der Mallinckrodtbrücke (Ecke Huckarder Straße). https://goo.gl/maps/WdNg2x5rjMkuUHnk6 Erreichbar ganz easy mit der U47 vom Hauptbahnhof Dortmund bis Haltestelle Insterburger Straße.

Wir machen keine 2G-Kontrollen, aber halten es für selbstverständlich, dass ihr euch vorher testet – machen wir auch. Um das Infektionsrisiko einzudämmen, empfehlen wir das Tragen einer Maske. – Wenn ihr euch vor Ort unwohl fühlt, bedrängt werdet oder einfach nur Fragen habt, ist unser Awareness-Team jederzeit für euch ansprechbar. – die Fläche ist nur eingeschränkt barrierefrei (nicht gepflasterter Boden) – meldet euch gerne bei uns wenn ihr Fragen habt oder Hilfe benötigt – bitte passt auf die Natur und die Grünanlagen auf <3

Aktuelle Infos immer unter https://www.instagram.com/pankdemic_shows/

Wie auch vor der Pandemie haben wir auf der Veranstaltung keine Lust auf Rassismus, Sexismus oder sonstiges dummes mackerhaftes Verhalten! * die Veranstaltungsreihe von Pankdemic Shows ist gefördert durch die Rock- und Popförderung „dortmund.macht.lauter“ des Kulturbüros der Stadt Dortmund.

Radio-Feature: Glitzer im Kohlestaub – Vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie 25/07/2022

Mit Zucker im Tank, alix & Mr. Pinguin

Im 2022 veröffentlichten Buch Glitzer im Kohlestaub – Vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie versammeln in mehr als 60 Beiträgen Aktivist*innen ihre Rückblicke auf Aktionen und Diskussionen der Klimagerechtigkeitsbewegung. Sie legen ihre politischen Überlegungen dar und geben einen durchaus selbstkritischen Einblick in das Zusammenleben in Klimacamps, besetzten Dörfern und Wäldern.

Die Aktivist*innen wissen, dass weder der von der Politik eingeschlagene Weg noch das vorgelegte Tempo geeignet sind, die sich vollziehende Klimakatastrophe mit all ihren »Nebenwirkungen« wie bspw. dem Artensterben, den weltweiten Hungerkatastrophen und Kriegen zu verhindern. Deshalb besetzen sie Wälder wie den Hambacher oder Dannenröder Forst, setzen sich auf Tagebaubagger in der Lausitz oder in Garzweiler, blockieren Zufahrtsgleise zu Kohlekraftwerken, kämpfen um den Erhalt von Dörfern wie Lützerath, springen vor Kreuzfahrtschiffen ins Wasser, um sie am Auslaufen zu hindern, oder sabotieren Maschinen und anderes Gerät, das für den Ablauf des zerstörerischen Geschäfts nötig ist.

Das Radio Feature collagiert ein Interview mit Zucker im Tank zu verschieden Facetten der Klimagerechtigkeitsbewegung mit eingelesen Auszügen aus dem Buch sowie Sounds von Aktionen.

Buch: Zucker im Tank (Hg.) Glitzer im Kohlestaub – Vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie ISBN 978-3-86241-487-1 | erschienen 06/2022 | 416 Seiten | Paperback | 19,80 € Link: | Zucker im Tank Glitzer im Kohlestaub • Assoziation A • Berlin/Hamburg (assoziation-a.de)

Freesounds: 78018 Spol Beat 82 loop 8 // 327575 Ueffects Guitar Background Sample // Sonically Sound Retro Funk 624874 // Mixkit Young Trizzy 02-431 // Freesound – Freesound

Die Gestaltung der Beherrschbarkeit: Über das Design moderner Justizvollzugsanstalten 15/07/2022

Radio Nordpol und der Künstler, Fotograf und Filmemacher Patrick Lohse sprechen anlässlich der Ausstellung Modus 3×4: Operating Conditions im KOP.12 über das Design moderner Justizvollzugsanstalten.

Dabei steht die Gestaltung der Räume, ähnlich wie in den Büroräumen großer Konzerne, zunehmend auch unter dem Zeichen eines spezifischen Zugriffs auf das Verhalten und die Gefühle der Gefangenen. Gestalterische Mittel, die in der Berufswelt auf die Steigerung der individuellen Produktivität abzielen, werden in der Logik des Strafvollzugs in eine Gestaltung der Beherrschbarkeit überführt.

Im Gespräch wird der Frage nachgegangen, mit welchen Strategien künstlerische Arbeiten solche vermeintlich subtilen Zugriffsversuche sichtbar machen können, ohne sogleich die üblichen Angst- und Bedrohungsaffekte der medialen Knastrepräsentation zu provozieren. Daraus ergibt sich auch die Frage, welche politischen Herausforderungen sich dokumentarische Kunst hierbei stellt und wie sich mit gestalterischen Mitteln über andere Formen des Sozialen spekuliert lässt.

Patrick Lohse nutzt in seinen fotografischen und filmischen Arbeiten Strategien des Dokumentarischen, um visuelle Gegenmodelle und spekulative Perspektiven auf die Wirklichkeit zu entwickeln.

Bilder der diskutierten Arbeiten: https://kop12.de/patricklohse und http://patricklohse.de/
https://radio.nrdpl.org/?s=dunkelfeld​

Interview mit Aktivist von Ende Gelände zu LNG-Gas – eine dreckige Lüge! 24/06/2022

Malte (Ende Gelände) & Mr. Pinguin

Für die Woche vom 09.08. – 15.08.22 ruft Ende Gelände zu einem Camp und Massenaktion in und um Hamburg gegen LNG-Terminals und für die Beendigung neokolonialer Ausbeutung auf. Aufruf von Ende Gelände 2022.

Im Interview erklärt Malte ein Aktivist von Ende Gelände, was es mit LNG (Liquefied Natural Gas) auf sich hat, warum es einen Gaus-Ausstieg statt eines Gas-Lock-in braucht und wieso Hamburg zum Ort des Widerstands gegen das fossile Rollback, neokoloniale Ausbeutung & Rassismus werden wird. Mehr Infos unter: https://www.ende-gelaende.org

Rechte Hetzkampagne gegen linke Genossen in Dortmund: Eine kurze Gegendokumentation zur Aufklärung 13/06/2022

von sippurim

Content Note: Dieser Beitrag dokumentiert rechte Gewalt und rechte DIskurse um schwere sexuelle Gewalt und Gewalt gegen Kinder. 

Dieser Beitrag dokumentiert die rechte Hetzkampagne gegen die Genossen von ÜberTage, die durch einen Instagram-Beitrag als Sexualstraftäter verleumdet werden: Dortmunder Nazis instrumentalisieren die Ängste vor sexueller Gewalt gegen Kinder auf besonders bedrohliche und widerliche Weise.


#DankeAntifa für die Recherchearbeit, die die Strukturen hinter dieser Social Media Accounts aufdeckt. 
Unsere Solidarität gilt den Betroffenen dieser Kampagne!

Infoveranstaltung des Forums gegen Polizeigewalt und Repression 08/06/2022

Mitschnitt der Infoveranstaltung am 05.06.2022 im Black Pigeon

TRIGGERWARNUNG: Polizeigewalt, Beschreibungen von Gewaltszenen die zum Tod führten

Am 11. Juni findet in Wuppertal eine Demonstration in Gedenken an Alexander und allen anderen Toten durch die Polizei statt. Los geht es um 14 Uhr, am Gutenbergplatz, zu erreichen mit der Schwebebahn (Haltestelle Pestalozzistraße).

Alexander wurde in der Nacht des 12. auf den 13. Juni 2021, durch drei Schüsse aus einer Maschinenpistole, von der Wuppertaler Polizei in seiner Wohnung in der Tannenbergstraße erschossen.

Alexander ist einer von drei Menschen, die in Wuppertal in den letzten Jahren Opfer tödlicher Polizeigewalt wurden. Schon 2019 starb Max in Wuppertal-Wichlinghausen, auf offener Straße, durch Schüsse der Polizei. Im Juni 2021 wurde Alexander in seiner Wohnung durch die Polizei erschossen und im November 2021 starb Georgios, unter nach wie vor ungeklärten Umständen, im Gewahrsam der Wuppertaler Polizei.

Mit der Demonstration möchte das Forum gegen Polizeigewalt und Repression gemeinsamen Protest und Widerstand gegen die allgegenwärtige Gewalt der Polizei organisieren und entwickeln.

Im Vorfeld der Gedenkdemonstration werden in verschiedenen Städten kurze Info-/Mobilisierungsveranstaltungen veranstaltet, wie auch in Dortmund. Dort wird das Bündnis “Forum gegen Polizeigewalt und Repression” vorgestellt, etwas über die Ereignisse der vergangenen Jahre, die Situation in Wuppertal und NRW erzählt und auf die Demo hingewiesen.

Schaut vorbei auf der Seite des „Forum gegen Polizeigewalt und Repression“:
https://forumnrw.noblogs.org

… und kommt am 11. Juni nach Wuppertal!