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VON DER DEMO ZUR PLATZBESETZUNG? WAS BRAUCHT ES FÜR EINE SOZIALE GEGENWEHR GEGEN MILITARISIERUNG? 04/09/2026

Subversive Theorie Köln, Demos neu denken, Christian Frings (Analyse und Kritik)

Steigende Aufrüstung, Sozialabbau und eine Politik der Kürzungen verändern die gesellschaftlichen Verhältnisse spürbar. Doch wie lässt sich dagegen wirksam Widerstand organisieren? Reichen Demonstrationen aus – oder braucht es neue Formen sozialer Kämpfe, bis hin zu Platzbesetzungen und anderen Formen kollektiver Aneignung?

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Repression im öffentlichen Raum – Wohnungslosigkeit in deutschen Großstädten und die neue Rolle des Staates im Spätfaschismus 29/08/2026

Kontrollen, Platzverweise, Aufenthaltsverbote, Videoüberwachung und Verbote des Bettelns prägen zunehmend den Umgang mit Wohnungslosigkeit. Im Beitrag schauen wir auf die Entwicklung im Umgang mit Wohnungslosigkeit in der Zeit des Spätfaschismus.

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Was ist post-digitale Faschisierung? 24/07/2026

Seit einiger Zeit wird wieder breiter über Begriffe von Faschismus diskutiert, die gesellschaftlichen und inbesondere medialen Entwicklungen standhält. Monatlich erscheinen neue Bücher, Beiträge und Diagnosen. Kaum jemand erinnert sich, dass noch 2020, mit dem Ende der ersten Amtszeit Donald Trumps, die Diagnose, dass wir uns in einem umfassenden, transnationalen, globalisierten Faschisierungsprozess befinden, breit zurückgewiesen worden. Dabei ist die politische Funktion von Faschismen, in kapitalistischen Gesellschaftsordnungen multiple systemische Krisen zu stabilisieren, in linker Perspektive auch 2020 offenkundig gewesen: Die Verteilungskämpfe um ungleiche Zugänge zu Fürsorge, sozialer Sicherheit bis hin ungesicherten Überlebensmöglichkeiten werden nach Innen und Außen über die stereotypen Sündenböcke verdeckt. Entlang gewachsener Achsen der Ungleichheit wie Race, Gender, Sex, Class und Ability werden immer wieder und immer neue Figuren der Anderen als Bedrohungen installiert, die die Spaltungen und Segregationen nach Innen wie Außen vorantreiben – und hiervon sind linke Räume und Organisationsformen selbstverständlich auch betroffen. Längst wird deutlich, dass Gewalt als Strukturprinzip zeitgenössische liberale, imperiale und koloniale Prozesse transnational sichert – an Europas Außengrenzen, in neuen wie alten Kriegen ebenso wie in den europäischen Migrationsgesellschaften. In Geschichte wie Gegenwart erscheint Faschismus als Feld heterogener, sozialer, politischer und medialer Bewegungen. Deren Ideologien der Ungleichheit und Gewaltorientierung, des Völkischen und der Vormacht nationaler Reinheit und Wiedergeburt der Nation erfahren gerade ausgerechnet im Kontext eines hegemonialen Wirtschaftsmodells techfaschistischer Oligarchien transnational Auftrieb und treiben eine sich globalisierende Faschisierung voran.

im Rahmen der Reihe: Kommt der Faschismus heute aus dem Internet?

Abseits der Öffentlichkeit – Die AfD in demokratischen Institutionen und der Spätfaschismus in der Verwaltung – Teil 3 18/04/2026

In diesem Dritten und abschließenden Teil der Reihe sprechen wir mit einem Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW über den politischen Einfluss der AfD durch die Landschaftsversammlungen in NRW und ordnen die gesamte Entwicklung mit Toscarnos Begriff des Spätfaschismus ein. Außerdem ist endlich das Buch von Yannik Noes und seinem Alman-Kollegen Marcus Wiener angekommen.

Ein Beitrag von Radio Nordpol über Macht, Geschichte und den schleichenden Umbau demokratischer Institutionen von Innen auf dem Weg zum Faschismus.