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XOXO – Kü$$chen & Blowjobs, aber nicht umsonst 15/04/2020

von Lou, Nicole, Kris

Küsschen und Blowjobs kann man manchmal kaufen. Nicole und Lou sind Sexarbeiterinnen und erzählen aus ihrer Perspektive über den Job: was sie überhaupt machen, womit sie zu kämpfen haben, inwiefern Corona zum Problem wird und welche Rolle Sexarbeit in ihrer Lebensrealität hat. Es geht auch um rechtliche Hintergründe. Wie ist die Gesetzeslage und ist das überhaupt gut? Darf man eigentlich Hure sagen? Und ist es überhaupt möglich, als Feministin Sexwork zu betreiben? Diesen und weiteren Fragen gehen Nicole und Lou aus Insiderinnen-Perspektive auf den Grund. 

Links: https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/besdnotfallfonds/ // http://www.madonna-ev.de/ // https://www.hydra-berlin.de/startseite/ // https://www.lola-nrw.de/
Kontakt: xoxo-podcast@riseup.net

Bisher in der Reihe erschienen.
Episode 1: Sexarbeit & Corona
Episode 2: Prostituionsgegner*innen und Abolitionismus
Episode 3: Entstigmatisierung, Sexkaufverbotsdebatte im Bundestag, Hörer*innenfragen
Episode 4: Diskussion mit Sippurium zu Privilegien, Klasse, Prekarität
Episode 5: Prekarisierung in der Sexarbeit, sexuelle Befreiungsversprechen und Fantasien im Sex

STRESZFUNK #04 – Rückblick Frauen*kampftag mit Geschepper und Gebretter (mit Renee Risiko) 07/04/2020

Die erste Folge mit Renee Risiko im Streszfunk gibt einen globalen Rückblick über Aktionen und Inhalte des diesjährigen feministischen Kampftages und garniert diesen mit amtlichem Geschepper und Gebretter.

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Autismus bei Frauen 06/04/2020

von Anna Kelvedon

Am 02. April ist der internationale Autismus Tag gewesen. Der Monat April ist der Akzeptanz von Autismus gewidmet. Dies nehme ich zum Anlass, um darüber zu sprechen, wie es ist, eine erwachsene Frau mit Autismus zu sein. Mein Bericht wird nicht vollständig sein, eher ein grober Überblick.

Links:
Sarah Hendrickx über Frauen und Mädchen mit Autismus

Take Care! Politiken radikaler Sorge und die Möglichkeiten einer Biopolitik von unten – Radioessay #2 zu Ausnahmezustand, Biopolitik und die Corona-Krise 05/04/2020

von Mr Pinguin, Sippurim und sonja

Wie kann eine Kritik des autoritären Liberalismus aussehen? Wie können wir den Techniken der Individualisierung, Entpolitisierung und Entsolidarisierung entkommen, die lange schon den Spätkapitalismus prägen und in der Corona-Krise manche Leben prekärer machen als andere? Was kann der »Biopolitik von oben« entgegensetzt werden, die wir im ersten Teil dieses Podcasts diskutiert haben?
Ausgehend von einer Analyse der Geschichte neoliberaler Selbstführung und ihren verschärften Effekten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie und ihrer Regierungstechniken, fragt dieser Beitrag nach einer anderen Biopolitik, einer »Biopolitik von unten«. Seit der zweiten Frauenbewegung und der Schwarzen Bürger*inrechtsbewegung sind Widerstandsmomente gegen liberale Gesundheitspolitiken tradiert, die Ansätze einer radikalen Politik der Sorge entwerfen, wie sie etwa schon in den sozialen Kämpfen während der AIDS-Epidemie mobilisiert worden sind. Queere, feministische und rassismuskritische Bewegungs- wie Theoriearchive bilden neue Politiken der Subjektivierung und der Solidarisierung, die von der Verflochtenheit spätkapitalistischer Leben in rassistische, heteronormative und sexistische Machtverhältnisse ausgehen.

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