Fat is a Feminist Issue – Essstörungen und weibliche Subjektivität im kapitalistischen Patriarchat 17/05/2020

von Koschka Linkerhand.
Im Rahmen von »No Future without Feminism – Online Edition« des Frauenkampftag Bochum

Der Zusammenhang von Essstörungen mit Schönheitsidealen und weiteren sexistischen Anforderungen an Frauen ist offensichtlich. Mit einer Analyse der weiblichen Subjektform kann man ihm gesellschaftstheoretisch zu Leibe rücken. Was hat die kapitalistische Sphärentrennung damit zu tun, dass Frauen immer auch verfügbarer und gebärender Körper sein sollen? Wie lässt sich ein emanzipatorischer Umgang mit dem tief eingebrannten Wunsch finden, gleichzeitig begehrenswert und autonom zu sein?

Lektürehinweise der Autorin: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer, Dialektik der Aufklärung (bes. die Kapitel Odysseus und Kulturindustrie) // Magda Albrecht, Fa(t)shionista. Rund & glücklich durchs Leben // Lilli Gast, Magersucht. Der Gang durch den Spiegel // Roxane Gay, Hunger. Die Geschichte meines Körpers // Nina Mackert, #Übergewicht. Wie das Kalorienzählen zur Selbsttechnik wurde (unter geschichtedergegenwart.ch) // Susie Orbach, Antidiätbuch. Über die Psychologie der Dickleibigkeit, die Ursachen von Eßsucht // Susie Orbach, Bodies. Schlachtfelder der Schönheit

weitere Infos: www.frauenkampftagbochum.wordpress.com

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